DREI MAL LEBEN

 (Trois versions de la vie) von Yasmina Reza

PREMIERE: 29. Dezember 2017

 

 

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"Drei Mal Leben" von Yasmina Reza erzählt von zwei Ehepaaren, die miteinander fertig sind, aber den Augenblick der Wahrheit noch nicht erlebt haben. Heute erleben sie ihn dreimal, jedesmal neu. Auf der einen Seite Henri, ein frustrierter Erforscher des Weltalls und Sonja, eine erflogreiche Juristin. Auf der anderen Seite Hubert, ein sehr erflogreicher Astrophysiker und seine unglückliche Ehefrau Ines. Henri und Sonja haben Hubert und Ines eingeladen in der Hoffnung, Hubert könne Henris Karriere anschieben. Dummerweise kommen die Gäste einen Tag früher als verabredet. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Was sich daraus an Konfrontationen und wechselnden Koalitionen entwickelt bzw. entwickeln könnte, wird auf der Bühne in drei „Versionen“ (so der Originaltitel) durchgespielt.
Das Stück betont damit den Kunstcharakter des Theaters, wirkt zeitlos und modern zugleich, ist aktionsreich und dennoch psychologisch tiefgründig, changiert zwischen Banalität und Ernst und unterhält durch pointierte Dialoge voll bösen Witzes.

Ijoma Mangold über Rezas Figuren:
Wo eben noch Takt und Benimm waren, toben plötzlich die Affekte, sind die Gefühle der Verletztheit und Demütigung existentiell. Der lack der Ziviliertheit ist dünn, der Mensch auf groteske Weise nie auf der Höhe seiner Abgründigkeit.

Besetzung:

Sonja: Petra Pauritsch
Henri: Gerd Alois Wildbacher
Ines: Laura Koch
Hubert: Martin Fournier

Regie: Christian Linzbichler

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